Die erste Nachricht über eine Orgel im Bereich des heutigen Schlesiens stammt aus den Görlitzer Annalen von 1340, wo ein durch Blitzschlag beschädigtes Werk in der St. Peter- und Paulskirche erwähnt wird. In den Anfangszeiten der Entwicklung waren es nicht selten Geistliche und Mönche, die sich mit Orgelbau und Orgelspiel beschäftigten. Man kann sogar von der „schlesischen Orgellandschaft“ sprechen. Markus Junghans liefert in seinem wieder exzellenten Leitartikel in der August-Ausgabe der SCHLESISCHEN NACHRICHTEN einen Beweis dafür.
In dieser Ausgabe gehen wir auch auf die Problematik des Oberschlesischen Landesmuseums in Ratingen-Hösel ein. Sollten die Pläne des sog. Umzugs realisiert werden, dann verliert nicht nur die ostdeutsche Museumsszene eine sehr bedeutende Einrichtung.
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