Schlesien als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft

Ein offener Dialog über Geschichte, Erinnerung und Zukunft
Am 14. September trafen sich der Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Marek Głuszko, und der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Stephan Rauhut, zu einem ausführlichen Gedankenaustausch. Rund drei Stunden dauerte das Gespräch, das von Anfang bis Ende von einer ausgesprochen freundlichen, offenen und vertrauensvollen Atmosphäre geprägt war.
Im Mittelpunkt standen das deutsch-polnische Verhältnis in Vergangenheit und Gegenwart, die gemeinsame Geschichte und die Bedeutung einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur. Dabei wurde auch deutlich: Geschichte darf nicht trennen, sondern muss dazu beitragen, Verständnis füreinander zu schaffen und Brücken in die Zukunft zu bauen.
Für die Landsmannschaft Schlesien ist der persönliche Austausch mit polnischen Vertretern von besonderer Bedeutung. Generalkonsul Głuszko hat dies bereits mehrfach unter Beweis gestellt. Im vergangenen Jahr war er Gast bei der 75-Jahr-Feier der Landsmannschaft Schlesien. Auch an der diesjährigen Mutter-Anna-Wallfahrt in Velbert-Neviges nahm er teil. Diese Begegnungen sind weit mehr als protokollarische Termine, sie schaffen persönliche Verbindungen und geben dem deutsch-polnischen Dialog ein Gesicht.
Das Gespräch zwischen Generalkonsul Marek Głuszko und Stephan Rauhut war deshalb ein wichtiges Zeichen: Schlesien ist nicht nur ein Ort der Erinnerung. Schlesien kann auch eine Brücke sein, zwischen Deutschen und Polen, zwischen Vergangenheit und Gegenwart und vor allem hin zu einer gemeinsamen europäischen Zukunft.