Herbert Hupka, “König der Schlesier”

Sehr geehr­te Damen und Her­ren, lie­be Leser!

Vor 20 Jah­ren, am 15. August 2006, ver­starb Dr. Her­bert Hup­ka. Mit sei­nem Tod ver­lor die Lands­mann­schaft Schle­si­en eine Per­sön­lich­keit, die ihr Gesicht über Jahr­zehn­te hin­weg ent­schei­dend geprägt hat – nach innen eben­so wie in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung. Mit außer­ge­wöhn­li­chem Enga­ge­ment, gro­ßer Beharr­lich­keit und tie­fer Ver­bun­den­heit zu Schle­si­en setz­te er sich uner­müd­lich für die Anlie­gen der Hei­mat­ver­trie­be­nen ein und wur­de für vie­le zu einer iden­ti­täts­stif­ten­den Persönlichkeit.

Auch zwei Jahr­zehn­te nach sei­nem Tod bleibt sein Wir­ken unver­ges­sen. Die Erin­ne­rung an Dr. Her­bert Hup­ka ist zugleich Erin­ne­rung an eine Zeit des Auf­bruchs, des Ein­sat­zes für die Bewah­rung von Geschich­te, Kul­tur und Hei­mat­be­wusst­sein sowie des bestän­di­gen Bemü­hens um Ver­stän­di­gung und Versöhnung.

In sei­nem Leit­ar­ti­kel erin­nert Dr. Jörg Bil­ke an Dr. Her­bert Hup­ka – nicht nur als den prä­gen­den Poli­ti­ker und lang­jäh­ri­gen Bun­des­vor­sit­zen­den der Lands­mann­schaft Schle­si­en, son­dern auch aus der Per­spek­ti­ve einer per­sön­li­chen Ver­bun­den­heit. Sei­ne Erin­ne­run­gen zeich­nen das Bild eines Men­schen, des­sen Per­sön­lich­keit, Über­zeu­gungs­kraft und mensch­li­che Zuge­wandt­heit vie­le nach­hal­tig beein­druckt und beglei­tet haben.

Wir laden Sie ein, sich mit die­sem Bei­trag an einen Mann zu erin­nern, des­sen Lebens­werk bis heu­te nach­wirkt und des­sen Ver­mächt­nis auch für kom­men­de Gene­ra­tio­nen von Bedeu­tung bleibt.

Herz­li­che Som­mer­grü­ße
Ihr Dami­an Spielvogel

Bild auf der Titel­sei­te: Dr. Her­bert Hup­ka beim Deutsch­land­tref­fen der Schle­si­er 1995 in Nürn­berg (Foto: SN-Archiv)

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